Sicherheit im Bad· Badewannengriffe · Ratgeber
Alternativen zum Badewannengriff: fünf Stufen im Vergleich
Griff, Wannenbrett, Duschhilfe, Badeliege, Lifter: die fünf Untergruppen der Produktgruppe 04 nach Eingriffstiefe, mit eigener Auszählung aller 623 Nummernplätze.
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Diese Übersicht beruht auf öffentlich zugänglichen Angaben — Herstellerangaben, Prüfberichte und Händlerdaten. Es wurde nicht selbst getestet. Wo eine Angabe fehlt, steht das da; sie wird nicht geschätzt. Wie ausgewertet wird, steht in der Methodik.
Der Abend, an dem der Griff nicht mehr reicht
Es ist halb zehn, das Wasser ist abgelaufen, und die Wanne ist leer bis auf eine Person, die darin sitzt und nicht hochkommt. Der Griff am Rand ist da, er sitzt fest, er wurde vorige Woche noch nachgezogen. Er hilft nur nicht, weil das Problem nicht der fehlende Halt ist, sondern die Kraft, die zum Aufrichten aus 40 Zentimetern Tiefe nötig wäre.
Solche Abende sind der Grund, warum dieser Beitrag existiert. Ein Griff löst genau eine Aufgabe: Er gibt einen Punkt, an dem sich eine Hand festhalten kann. Was er nicht leistet, ist die Bewegung selbst — nicht das Absenken, nicht das Anheben, nicht das Überwinden eines Randes von 57 Zentimetern.
Die Zahlen dazu sind unromantisch und hilfreich. Ein Wannenboden liegt bei einer üblichen Einbauwanne etwa 17 Zentimeter über dem Fußboden, der Wannenrand bei 55 bis 60 Zentimetern, und ein gewöhnlicher Stuhl bei 45 bis 48 Zentimetern. Aufstehen von 17 Zentimetern ist also eine andere Aufgabe als Aufstehen von 46, und der Unterschied beträgt fast 30 Zentimeter.
Zwischen dem Griff und dem großen Umbau liegen allerdings mehrere Stufen, und die meisten davon kennt kaum jemand. Die Produktgruppe 04 des Hilfsmittelverzeichnisses führt fünf Untergruppen mit zusammen 623 Nummernplätzen, und die Stufen dazwischen sind klein genug, dass man sie einzeln gehen kann.
Wir schreiben diesen Beitrag ohne Beträge. Das ist keine Nachlässigkeit: Zuzahlungen, Eigenanteile und Zuschüsse ändern sich, und eine veraltete Zahl richtet mehr Schaden an als gar keine. Was sich sagen lässt, sind Maße in Zentimetern, Anteile in Prozent und Wartezeiten in Wochen — und genau die stehen unten.
Dieser Beitrag geht sie von unten nach oben durch. Er ist für jemanden geschrieben, der weiß, dass der Griff nicht mehr reicht, und nicht weiß, was als Nächstes kommt — und der die Entscheidung deshalb seit Monaten vor sich herschiebt. Die Zahlen darin stammen aus einer eigenen Auszählung; eine davon hat uns überrascht.
Eines vorweg, damit niemand falsch anfängt: Die Stufen sind keine Rangfolge von schlecht nach gut. Eine höhere Stufe ist nicht besser, sie greift nur tiefer ein. Wer mit dem Brett zurechtkommt, hat keinen Grund, über einen Lifter nachzudenken, und wer einen Lifter braucht, ist mit einem Griff nicht schlechter, sondern falsch versorgt.
Fünf Stufen, und der Griff ist die erste
Das Verzeichnis ordnet die Produktgruppe nach Bauart, nicht nach Eingriffstiefe. Für die Frage, was nach dem Griff kommt, ist die Bauart aber zweitrangig; entscheidend ist, wie tief eine Lösung in den Ablauf eingreift, den jemand gewohnt ist.
- Sicherheitsgriffe und Aufrichthilfen: Alles bleibt, wie es war, nur mit Halt. Untergruppe 04.40.05.
- Badewannensitze: Aus dem Liegen wird ein Sitzen, die Wanne bleibt. Untergruppe 04.40.02.
- Duschhilfen: Gewaschen wird woanders, im Sitzen. Untergruppe 04.40.03.
- Badewanneneinsätze: Die Wanne selbst wird umgebaut. Untergruppe 04.40.04.
- Badewannenlifter: Ein Motor übernimmt die Bewegung. Untergruppe 04.40.01.
Diese Reihenfolge ist unsere und steht so nicht im Verzeichnis. Sie ordnet danach, wie viel sich für die Person ändert: Bei der ersten Stufe ändert sich nichts außer einem Haltepunkt, bei der letzten übernimmt ein Gerät die Bewegung. Dazwischen liegen ein Wechsel der Haltung, ein Wechsel des Ortes und ein Wechsel am Bauteil.
Man kann die Stufen auch an einer einzigen Größe festmachen, nämlich daran, wie viel Höhenunterschied der Mensch noch selbst überwinden muss. Auf Stufe eins sind es 57 Zentimeter beim Übersteigen plus 40 Zentimeter beim Aufrichten vom Boden. Auf Stufe zwei entfallen die 40 Zentimeter. Auf Stufe drei entfallen auch die 57. Auf Stufe fünf entfällt die Bewegung ganz.
Wir legen die eigene Auszählung daneben, weil sie etwas zeigt, das keine der fünf Beschreibungen hergibt. Ein Nummernplatz im Verzeichnis kann besetzt oder geräumt sein; geräumt heißt, dass dort einmal ein Produkt stand und heute keines mehr. Die Quote aus besetzten und vorhandenen Plätzen ist damit ein grober Hinweis darauf, wie lebendig ein Versorgungsbereich ist.
Zum Verständnis der Zählweise: Jeder Eintrag im Verzeichnis hat eine zehnstellige Nummer, deren letzte vier Stellen den Platz innerhalb einer Produktart bezeichnen. Die Plätze werden fortlaufend vergeben und nicht neu belegt, wenn ein Produkt ausscheidet — der Platz bleibt dann mit dem Vermerk „nicht besetzt" stehen. Deshalb lässt sich aus der Zahl der Plätze und der Zahl der Einträge ablesen, wie viel Bewegung es in einem Bereich gegeben hat.
Die Treppe der Eingriffstiefe
Nebeneinandergestellt ergibt das eine Treppe, auf deren Stufen der jeweilige Bestand steht.
Vier der fünf Stufen liegen zwischen 67 und 90 Prozent Belegung, im Mittel der ganzen Produktgruppe sind es 71 Prozent: 444 belegte von 623 Plätzen. Die fünfte Stufe fällt heraus, und zwar deutlich.
Zur Einordnung: Eine Belegung von 71 Prozent heißt, dass gut zwei von drei jemals vergebenen Nummern heute ein Produkt tragen. Bei einer Produktgruppe, deren aktuelle Fortschreibung aus dem Oktober 2025 stammt und deren älteste Einträge mehr als zehn Jahre zurückreichen, ist das ein normaler Wert — Verzeichnisse räumen laufend auf.
Bei den Badewannenliftern sind von 67 Nummernplätzen 56 geräumt. Belegt sind elf. Das ist eine Belegung von 16 Prozent, und damit liegt die Untergruppe um mehr als das Vierfache unter dem Schnitt ihrer eigenen Produktgruppe.
Die zweitkleinste besetzte Produktart der Gruppe sind die Duschliegen: drei Nummernplätze, zwei davon geräumt, einer besetzt. Und eine Produktart ist vollständig leer — 04.40.03.5 führt zwei Plätze, beide geräumt, und der Verzeichnistext nennt sie selbst „nicht besetzt".
Solche Kleinstbestände sind für die Auswahl heikel. Wo eine Produktart einen einzigen Eintrag führt, gibt es keine Alternative innerhalb der Produktart, und die Passung zur eigenen Situation muss der eine Eintrag leisten oder niemand. In den großen Produktarten mit 30 bis 215 Einträgen stellt sich diese Frage nicht.
Was die leerste Stufe bedeutet
Elf besetzte Plätze bei den Badewannenliftern: Diese Zahl lässt sich in zwei Richtungen lesen, und wir können nicht entscheiden, welche stimmt. Beide gehören benannt.
Die erste Lesart: Der Markt hat sich bereinigt. Eine geräumte Nummer heißt nicht, dass es das Produkt nicht mehr gibt, sondern dass der Eintrag zurückgezogen oder nicht fortgeschrieben wurde. Bei einer Untergruppe, deren Anforderungen ausdrücklich auf Dauerfunktionstüchtigkeit nach einer eigenen Norm verweisen, kann eine Bereinigung auch heißen: Es bleiben die übrig, die den Nachweis führen.
Die zweite Lesart: Die Versorgung geht andere Wege. Wer heute nicht mehr in die Wanne kommt, bekommt in vielen Fällen keinen Lifter, sondern eine bodengleiche Dusche — und die ist kein Hilfsmittel, sondern eine bauliche Maßnahme, die über einen anderen Rechtskreis läuft. Die Belegungsquote der Duschhilfen liegt mit 78 Prozent beinahe fünf Mal so hoch wie die der Lifter.
Für diese zweite Lesart spricht ein Detail aus den Anforderungen. Bei den Liftern zieht das Verzeichnis eine eigene Norm zur Dauerfunktionstüchtigkeit heran, und es verlangt Angaben, die kein anderes Gerät der Gruppe braucht — etwa zur Stromversorgung und zur Zahl der Hübe je Ladung. Je mehr ein Gerät kann, desto mehr muss nachgewiesen werden, und desto eher fällt ein Eintrag heraus, wenn der Nachweis nicht fortgeschrieben wird.
Für die eigene Entscheidung folgt daraus eine praktische Konsequenz: Wer auf der obersten Stufe landet, hat im Verzeichnis elf Einträge zur Auswahl, und darunter sind mehrere Ausführungen desselben Herstellers. Wer eine Stufe darunter bleibt, hat 120 besetzte Plätze. Die Auswahl schrumpft mit der Eingriffstiefe, und sie schrumpft schneller, als man erwartet.
Fünfzehn Produktarten und ihre Anbieter
Unterhalb der fünf Untergruppen liegen fünfzehn Produktarten, und erst auf dieser Ebene wird sichtbar, wie ungleich der Bestand verteilt ist. Zwei Produktarten tragen zusammen mehr Einträge als die übrigen dreizehn.
- Stützgriffe für Waschbecken und Toiletten: 261 Plätze, 215 belegt — die größte Produktart der Gruppe
- Duschstühle: 54 Plätze, 45 belegt
- Duschsitze, an der Wand montiert: 49 Plätze, 36 belegt
- Duschhocker: 36 Plätze, 30 belegt
- Badewannenbretter: 39 Plätze, 27 belegt
- Badewannensitze mit Rückenlehne, drehbar: 30 Plätze, 18 belegt
- Badewannensitze mit Rückenlehne: 19 Plätze, 13 belegt
- Boden-Deckenstangen: 14 Plätze, 11 belegt
- Badewannenlifter: 67 Plätze, 11 belegt
- Badewannengriffe, mobil: 16 Plätze, 10 belegt
- Badewannensitze ohne Rückenlehne: 14 Plätze, 10 belegt
- Badeliegen: 10 Plätze, 9 belegt
- Fahrbare Duschliegen: 9 Plätze, 8 belegt
- Duschliegen: 3 Plätze, 1 belegt
- Produktart 04.40.03.5: 2 Plätze, keiner belegt
Die Stützgriffe für Waschbecken und Toiletten machen mit 215 Einträgen rund 48 Prozent des gesamten Bestands der Produktgruppe aus. Auf Platz zwei folgen die Duschstühle mit 45 Einträgen, also nicht einmal einem Viertel davon. Der Abstand zwischen der größten und der zweitgrößten Produktart ist damit größer als der zwischen der zweiten und der fünfzehnten.
Sortiert man dieselbe Liste nach der Belegungsquote statt nach der Zahl, dreht sich das Bild. Ganz oben stehen die fahrbaren Duschliegen mit 89 Prozent und die Badeliegen mit 90 Prozent, ganz unten die Badewannenlifter mit 16 Prozent und die Duschliegen mit 33 Prozent. Kleine Produktarten können voll oder fast leer sein; große liegen fast alle zwischen 70 und 85 Prozent.
Ein Zahlenbeispiel zeigt, warum Quoten bei kleinen Produktarten vorsichtig zu lesen sind. Bei den Badeliegen mit zehn Plätzen bedeutet ein einziger geräumter Eintrag bereits 10 Prozentpunkte; bei den Stützgriffen mit 261 Plätzen sind es 0,4 Prozentpunkte. Dieselbe Veränderung wirkt in der einen Produktart fünfundzwanzigmal so stark wie in der anderen.
Für jemanden, der eine Stufe sucht, ist die Quote die nützlichere Zahl. Sie sagt, wie viel von dem, was einmal gelistet war, heute noch zu haben ist. Eine Produktart mit 90 Prozent Belegung ist ein Feld, in dem sich etwas findet; eine mit 16 Prozent ist eines, in dem die Auswahl klein geworden ist.
Eine Zahl zum Vergleich aus dem Nachbarbereich: Die mobilen Badewannengriffe, um die es in diesem Themenbereich geht, kommen auf 16 Plätze und 10 Einträge, also 63 Prozent. Sie sind damit die kleinste Produktart, die überhaupt eine nennenswerte Auswahl bietet — und gleichzeitig Teil der größten Untergruppe.
Eine Eintragszahl sagt noch nichts über die Auswahl. Eine Produktart mit 45 Einträgen kann zehn Anbieter abbilden oder drei mit je fünfzehn Varianten, und für jemanden, der etwas Passendes sucht, ist das ein erheblicher Unterschied. Wir haben deshalb für jeden der 444 belegten Nummernplätze die Produktseite geöffnet und das Feld Hersteller ausgelesen.
Insgesamt stehen hinter den 444 Einträgen 61 verschiedene Hersteller, im Schnitt also 7,3 Einträge je Anbieter. Verteilt ist das ausgesprochen ungleich, und zwar genau entgegen dem, was die Eintragszahlen nahelegen.
- Badewannenlifter: 11 Einträge von 5 Herstellern — 2,2 Einträge je Anbieter
- Badewannensitze: 68 Einträge von 23 Herstellern — 3,0
- Duschhilfen: 120 Einträge von 34 Herstellern — 3,5
- Badewanneneinsätze: 9 Einträge von 8 Herstellern — 1,1
- Sicherheitsgriffe: 236 Einträge von 31 Herstellern — 7,6
Die größte Untergruppe hat damit die geringste Anbieterdichte. Noch deutlicher wird es eine Ebene tiefer: Die 215 Stützgriffe für Waschbecken und Toiletten verteilen sich auf 25 Hersteller, das sind 8,6 Einträge je Anbieter, und ein einziges Unternehmen hält davon 77. Das sind 36 Prozent der Produktart und 17 Prozent der gesamten Produktgruppe.
Die mobilen Badewannengriffe stehen am anderen Ende. Zehn Einträge, neun Hersteller — beinahe ein Anbieter je Eintrag. Die Produktart ist klein, aber sie ist nicht von wenigen Unternehmen belegt, und das ist für die Suche eine bessere Nachricht als die nackte Zehn.
Zwei weitere Stellen verdienen einen Blick. Die fahrbaren Duschliegen führen acht Einträge, hinter denen drei Hersteller stehen; die Auswahl ist dort kleiner, als die Zahl aussieht. Und die Badewannensitze ohne Rückenlehne sind mit zehn Einträgen von zehn Herstellern die einzige Produktart der ganzen Gruppe, in der kein Anbieter zweimal vorkommt.
Für die Stufenwahl folgt daraus eine zweite Zahl neben der Belegungsquote. Bei den Liftern kommen zu 11 Einträgen nur 5 Hersteller, und zwei Unternehmen halten davon zusammen 7. Wer auf der obersten Stufe sucht, hat es also nicht mit elf unabhängigen Angeboten zu tun, sondern mit einer Handvoll Baureihen — ein weiterer Grund, dort das Gespräch mit einem Sanitätshaus an den Anfang zu stellen.
Eine Einschränkung gehört dazu: Gezählt sind Herstellerbezeichnungen, so wie sie im Verzeichnis stehen. Zwei Schreibweisen desselben Unternehmens erscheinen dabei als zwei Anbieter, und eine Konzerntochter erscheint getrennt von der Mutter. In der Untergruppe der Badewannensitze ist uns genau dieser Fall zweimal begegnet. Die Zahlen sind damit eher eine Obergrenze der Vielfalt als eine Untergrenze.
Stufe eins: Halt, sonst nichts
Die erste Stufe ist die, auf der die meisten stehen, wenn sie diesen Text lesen. Die Untergruppe führt 291 Nummernplätze und ist mit 236 besetzten Einträgen die größte der Produktgruppe — allein 215 davon entfallen auf Stützgriffe für Waschbecken und Toiletten.
Was ein Griff leistet, ist klar umrissen: Er gibt einen Punkt, an dem eine Hand Kraft in das Bauwerk oder in die Wanne leiten kann. Er wirkt beim Übersteigen des Randes, beim Ausbalancieren im Stehen und beim Umsetzen. Er wirkt nicht beim Aufrichten aus der liegenden oder tief sitzenden Position, weil dort die Kraft fehlt und nicht der Haltepunkt.
Die Untergruppe teilt sich dabei sehr ungleich auf. Auf die Stützgriffe für Waschbecken und Toiletten entfallen 215 der 236 Einträge, auf die Boden-Deckenstangen 11 und auf die mobilen Badewannengriffe 10. Wer in dieser Untergruppe nach etwas für die Wanne sucht, sucht also in gut 4 Prozent ihres Bestands.
Die Grenze dieser Stufe lässt sich an einer einzigen Beobachtung festmachen. Wer sich an einem festen Gegenstand in Hüfthöhe hochziehen kann, ist auf Stufe eins richtig. Wer dafür beide Hände, mehrere Anläufe oder eine zweite Person braucht, ist es nicht — und zwar unabhängig davon, wie gut der Griff sitzt.
Die Traglasten der gelisteten Griffe liegen zwischen 80 und 136 Kilogramm, ihre Bauhöhen zwischen 15,5 und 38 Zentimetern über dem Wannenrand. Beide Spannen sind groß, und beide sagen nichts darüber, ob die Stufe passt — sie sagen nur, welches Gerät innerhalb der Stufe in Frage kommt.
Welche Bauarten es gibt, was davon im Verzeichnis geführt wird und was namentlich ausgeschlossen ist, steht im Ausgangspunkt dieses Themenbereichs und im Vergleich dazu, was gelistet ist und was ausgeschlossen.
Stufe zwei: das Brett über der Wanne
Die zweite Stufe beginnt mit dem einfachsten Gegenstand der ganzen Produktgruppe: einem Brett, das quer über den Wannenrand gelegt wird. Die Produktart führt 39 Nummernplätze, 27 davon sind besetzt.
Was ein Brett verändert, ist die Höhe, auf der jemand sitzt. Statt auf dem Wannenboden sitzt man auf Randhöhe, also etwa 57 Zentimeter über dem Fußboden statt 17. Das Aufstehen aus 57 Zentimetern ist eine völlig andere Bewegung als das Aufrichten aus 17 — es ist etwa das, was ein normaler Stuhl verlangt.
Ein übliches Wannenbrett ist 70 bis 75 Zentimeter lang und 20 bis 25 Zentimeter breit; die Auflagen greifen über den Rand und werden auf die Wannenbreite eingestellt. Die Baunorm nennt als empfohlenes Objektmaß einer Badewanne 170 Zentimeter Länge und 70 bis 75 Zentimeter Tiefe — ein Brett von 70 Zentimetern passt damit auf die allermeisten Wannen.
Der Einstieg wird dadurch ebenfalls anders. Wer sich auf das Brett setzt und dann die Beine nacheinander über den Rand hebt, muss nie im Stehen auf einem Bein balancieren. Das ist der Moment, in dem im Bad die meisten Stürze passieren, und das Brett nimmt ihn aus dem Ablauf heraus.
Die Bewegung zerfällt dabei in drei Teile, die einzeln leichter sind als zusammen: hinsetzen auf 57 Zentimeter, ein Bein über 57 Zentimeter heben, das zweite nachziehen. Jeder Teil ist für sich machbar, solange man sitzt. Im Stehen ist es eine einzige Bewegung auf einem Bein, und die dauert je nach Beweglichkeit 2 bis 5 Sekunden.
Der Preis ist, dass nicht mehr gebadet wird, sondern über der Wanne gesessen und geduscht. Wer die Wanne wegen des warmen Wassers nutzt, verliert auf dieser Stufe genau das. Wer sie nutzt, weil dort die Brause hängt, verliert nichts.
Ein Zwischenschritt wird dabei oft übersehen. Ein Brett lässt sich abnehmen, und die Wanne bleibt eine Wanne. Wer gute und schlechte Tage hat, badet an den guten und nutzt an den schlechten das Brett — die Stufe ist also nicht endgültig, sondern reversibel, und das gilt für keine der höheren.
Ein Brett und ein Griff schließen einander nicht aus, im Gegenteil: Sie greifen ineinander. Der Griff sichert das Übersteigen, das Brett das Sitzen. Wo der eigene Wannenrand dafür die Maße hergibt, steht im Beitrag über die Maße am eigenen Wannenrand.
Stufe zwei, weitergedacht: Sitze mit und ohne Lehne
Die Untergruppe der Badewannensitze führt neben dem Brett drei weitere Produktarten, und sie unterscheiden sich in genau zwei Merkmalen: ob es eine Rückenlehne gibt und ob der Sitz drehbar ist.
- Badewannenbretter: 39 Plätze, 27 besetzt — das Brett ohne alles
- Badewannensitze ohne Rückenlehne: 14 Plätze, 10 besetzt
- Badewannensitze mit Rückenlehne: 19 Plätze, 13 besetzt
- Badewannensitze mit Rückenlehne, drehbar: 30 Plätze, 18 besetzt
Die drehbare Ausführung ist die größte der drei Sitzarten und löst ein Problem, das beim Brett bleibt: das Drehen auf dem Sitz. Wer sich quer setzt und dann die Beine über den Rand hebt, muss den Oberkörper mitdrehen, und genau das fällt bei steifer Wirbelsäule oder nach einer Hüftoperation schwer. Ein drehbarer Sitz nimmt die Drehung aus dem Körper heraus.
Der Drehbereich liegt bei den üblichen Bauformen bei 90 Grad, teils mit Rasterung in Schritten von 15 oder 30 Grad. Für die Aufgabe genügt eine Vierteldrehung: vom Sitzen quer zur Wanne in die Längsrichtung. Wer den Sitz beim Duschen auch drehen möchte, braucht eine Ausführung ohne Rasterung — das steht auf den Angebotsseiten selten und in den Datenblättern der gelisteten Geräte meistens schon.
Auffällig ist die Verteilung. Zusammen führen die drei Sitzarten 63 Nummernplätze, das Brett allein 39. Das einfachste Gerät der Untergruppe hat mehr Einträge als alle aufwendigeren zusammen — ein Muster, das sich in der ganzen Produktgruppe wiederholt.
Der Sitz mit Rückenlehne verändert noch etwas anderes: Er macht aus einem Vorgang, der wenige Minuten dauert, einen, bei dem man sitzen bleiben kann. Für jemanden, der nach zwei Minuten im Stehen unsicher wird, ist das der eigentliche Gewinn — nicht das Waschen, sondern das Nicht-Stehen-Müssen.
Stufe drei: der Ortswechsel
Die dritte Stufe verlässt die Wanne. Die Untergruppe der Duschhilfen ist mit 153 Nummernplätzen und 120 besetzten Einträgen die zweitgrößte der Produktgruppe und die vielfältigste: Sie führt sechs Produktarten, von denen fünf besetzt sind.
- Duschsitze, an der Wand montiert: 49 Plätze, 36 besetzt
- Duschhocker: 36 Plätze, 30 besetzt
- Duschstühle: 54 Plätze, 45 besetzt
- Duschliegen: 3 Plätze, 1 besetzt
- Fahrbare Duschliegen: 9 Plätze, 8 besetzt
- Produktart 04.40.03.5: 2 Plätze, beide geräumt, im Verzeichnistext als „nicht besetzt" geführt
Die Duschstühle sind mit 45 besetzten Einträgen die größte Produktart der Untergruppe, dicht gefolgt von den Wandsitzen mit 36. Zwischen beiden liegt ein grundsätzlicher Unterschied: Der Wandsitz braucht eine tragfähige Wand und eine Bohrung, der Stuhl braucht nur einen Boden. Es ist dieselbe Unterscheidung wie beim Griff — feste Montage gegen mobiles Gerät —, nur eine Untergruppe weiter.
Die Zahlen dazwischen sind aufschlussreich. Auf die drei Produktarten, die man auf den Boden stellt — Hocker und Stühle —, entfallen 90 Plätze mit 75 Einträgen. Auf die Wandsitze entfallen 49 Plätze mit 36 Einträgen. Das Verhältnis von etwa 2 zu 1 spiegelt dieselbe Verteilung wie eine Untergruppe weiter: Mobiles überwiegt Festmontiertes, weil es keine Bohrung voraussetzt.
Diese Stufe setzt allerdings etwas voraus, das viele Bäder nicht haben: eine Dusche. Wer nur eine Wanne hat, muss für den Ortswechsel bauen, und dann ist es kein Hilfsmittel mehr, sondern ein Umbau. Damit wechselt auch der Kostenträger, denn bauliche Maßnahmen laufen nach § 40 Absatz 4 SGB XI über die Pflegekasse und nicht über die Krankenkasse.
Eine Zwischenlösung gibt es trotzdem, und sie kostet nichts an Umbau: die Brause aus der Wanne heraus verlängern und auf einem Hocker neben der Wanne duschen. Das setzt einen Bodenablauf oder eine sehr sorgfältige Handhabung voraus und ist keine Dauerlösung — als Überbrückung für die 4 bis 8 Wochen bis zu einer Entscheidung ist es eine.
Welche Bauart wofür gedacht ist, haben wir in einem eigenen Themenbereich auseinandergenommen: Der Duschhocker im Überblick erklärt die Grundform, der Beitrag zum Unterschied zwischen Stuhl und Hocker die Abgrenzung, und die Belastbarkeit von Duschhockern die Zahlen dahinter.
Stufe vier: die Liege in der Wanne
Die vierte Stufe ist die kleinste und die unbekannteste. Die Untergruppe der Badewanneneinsätze führt genau eine Produktart mit zehn Nummernplätzen, neun davon besetzt, und sie heißt Badeliegen.
Eine Badeliege wird in die Wanne eingesetzt und trägt eine Person in halb liegender Haltung oberhalb des Wannenbodens. Sie ist damit kein Sitz und kein Lifter, sondern etwas dazwischen: Die Höhe, auf der jemand liegt, wird fest gewählt und nicht mehr verändert. Für die Pflege von außen ist das der entscheidende Unterschied, denn eine Person, die 20 Zentimeter höher liegt, ist 20 Zentimeter besser erreichbar.
Die Höhen, um die es geht, sind klein und wirken doch stark. Wer 20 Zentimeter höher liegt, muss beim Aufrichten 20 Zentimeter weniger überwinden, und wer von außen hilft, beugt sich 20 Zentimeter weniger weit hinunter. Bei einer Wanneninnentiefe von 40 Zentimetern ist das die Hälfte der Strecke.
Mit 90 Prozent Belegung ist diese Untergruppe die vollste der ganzen Produktgruppe — bei nur zehn Plätzen ist das allerdings eine Quote, die von einem einzigen Eintrag abhängt. Wir führen sie auf, weil sie in der Treppe ihren Platz hat, und nicht, weil zehn Plätze eine belastbare Statistik ergäben.
Wer für diese Stufe in Frage kommt, merkt es an einem einfachen Punkt: Es geht nicht mehr um den Einstieg, sondern um das Liegen selbst. Solange die Frage lautet, wie man hinein- und wieder herauskommt, liegt die Antwort auf einer der Stufen darunter.
Stufe fünf: der Lifter
Die oberste Stufe ist die einzige mit einem Motor. Ein Badewannenlifter senkt eine Person auf den Wannenboden ab und hebt sie wieder an; die Bewegung, die auf allen anderen Stufen der Mensch macht, macht hier das Gerät.
Das ist die tiefste Form des Eingriffs, die die Produktgruppe kennt, und sie ist an Bedingungen geknüpft, die keine andere Stufe stellt. Der Lifter braucht Strom beziehungsweise einen Akku, er braucht eine Wanne, in die er passt, er wiegt etwas, und er bleibt in der Wanne stehen, solange er benutzt wird. Für die Anforderungen dieser Untergruppe zieht das Verzeichnis eine eigene Norm zur Dauerfunktionstüchtigkeit heran — die einzige Untergruppe der Produktgruppe, bei der das geschieht.
Die üblichen Bauformen senken um 25 bis 35 Zentimeter ab und tragen 130 bis 150 Kilogramm; das Eigengewicht liegt je nach Ausführung zwischen 8 und 12 Kilogramm, und eine Akkuladung reicht für mehrere Hübe. Diese Zahlen stehen in den Datenblättern der Hersteller und nicht im Verzeichnistext, der nur die Anforderungen an die Angaben beschreibt.
Und hier steht die Zahl, die uns beim Auszählen aufgefallen ist: 67 Nummernplätze, elf besetzt, 56 geräumt. Keine andere Untergruppe der Produktgruppe 04 kommt der Sache auch nur nahe; die nächstniedrige Belegung liegt bei 67 Prozent.
Zum Vergleich noch einmal die anderen vier Untergruppen in derselben Größe: 68 von 102 bei den Badewannensitzen, 120 von 153 bei den Duschhilfen, 9 von 10 bei den Badewanneneinsätzen, 236 von 291 bei den Sicherheitsgriffen. Vier Werte zwischen 67 und 90 Prozent, einer bei 16.
Dazu kommt, was die Auszählung der Hersteller ergeben hat: Hinter den elf Einträgen stehen fünf Unternehmen, zwei davon mit zusammen sieben Einträgen. Wir leiten daraus keine Empfehlung ab und auch kein Urteil über die Bauart. Was sich sagen lässt: Wer auf dieser Stufe sucht, sucht in einem sehr kleinen Feld, und ein Gespräch mit einem Sanitätshaus ist dort wichtiger als jede Liste im Netz — schon deshalb, weil die Passung zur konkreten Wanne die erste Frage ist.
Die Stange, die zu keiner Stufe passt
Eine Bauart fällt aus der Treppe heraus, weil sie zur ersten Untergruppe gehört und sich verhält wie ein Umbau: die Boden-Deckenstange. Sie führt 14 Nummernplätze, elf davon besetzt, und steht senkrecht zwischen Fußboden und Decke.
Formal ist sie eine Aufrichthilfe und damit Stufe eins. Praktisch verändert sie den Raum: Sie steht dauerhaft im Bad, sie ist von überall sichtbar, und sie verlangt laut Verzeichnistext, dass Boden und Decke über eine ausreichende Festigkeit verfügen. Eine abgehängte Gipskartondecke erfüllt das nicht, und von unten ist ihr das nicht anzusehen.
Die üblichen Ausführungen spannen zwischen 230 und 300 Zentimetern Raumhöhe und tragen nach Herstellerangaben 100 bis 150 Kilogramm. Eine Badezimmerdecke liegt in Altbauten oft bei 260 bis 320 Zentimetern und in Neubauten bei 240 bis 250 — wer eine Stange erwägt, misst zuerst die Raumhöhe an der vorgesehenen Stelle, und zwar bis zur tatsächlichen Decke und nicht bis zu einer Verkleidung.
Ihr Vorteil ist der, den keine andere Bauart der ersten Stufe hat: Sie nimmt Last aus jeder Richtung auf, weil sie über die volle Raumhöhe steht, und sie braucht weder einen greifbaren Wannenrand noch eine geeignete Wandfläche. In einem Bad, in dem Klemmung und Saugscheibe beide ausscheiden, ist sie oft das Einzige, was ohne Bohrung in die Wand bleibt.
Warum Klemmung und Saugscheibe in vielen Bädern ausscheiden, steht im Vergleich von Saugnapf und Klemme im Detail.
Was gegen das Aufschieben spricht
Die Entscheidung für die nächste Stufe wird selten getroffen, sie wird verschoben. Das hat gute Gründe, und wir kommen gleich darauf. Zuerst die drei, die dagegen sprechen.
Der erste ist die Dauer. Zwischen der ärztlichen Verordnung, der Prüfung durch die Kasse, der Lieferung und der Einweisung vergehen im Regelfall Wochen. Wer erst nach dem Abend beginnt, an dem es nicht mehr ging, hat diese Wochen ohne Lösung vor sich — und in dieser Zeit wird oft improvisiert, was schlechter ist als jede der fünf Stufen.
In Wochen gerechnet: Von der Verordnung bis zur Entscheidung der Kasse vergehen nach allgemeiner Erfahrung 1 bis 4 Wochen, danach kommen Lieferung und Einweisung. Wer im Januar beginnt, hat die Lösung oft im Februar oder März. Das ist kein Vorwurf an irgendjemanden, sondern eine Größenordnung, die in die Planung gehört.
Der zweite ist die Gewöhnung. Ein Wannenbrett verändert einen Ablauf, den jemand seit Jahrzehnten gleich macht, und diese Umstellung braucht Wiederholungen. Sie fällt leichter, solange noch Kraft und Sicherheit da sind, und sie wird mit jedem Monat schwerer, in dem beides abnimmt.
Wie lange eine Umstellung dauert, hängt an der Zahl der Wiederholungen. Wer zweimal wöchentlich badet, hat nach vier Wochen acht Durchgänge hinter sich; wer täglich duscht, nach vier Wochen fast dreißig. Das ist einer der wenigen Punkte, an denen die höhere Stufe leichter fällt: Duschen wird häufiger wiederholt als Baden.
Der dritte ist der Sprung. Wer lange wartet, überspringt am Ende nicht eine Stufe, sondern zwei oder drei — und landet dort, wo die Auswahl am kleinsten ist. Auf der obersten Stufe stehen elf besetzte Nummernplätze, auf der ersten 236. Frühzeitig entscheiden heißt, unter mehr Möglichkeiten zu wählen.
Was für das Aufschieben spricht
Trotzdem ist Zögern nicht dasselbe wie Nachlässigkeit, und wer es als solche behandelt, hat den Vorgang nicht verstanden. Es gibt drei gute Gründe, eine Stufe nicht zu nehmen.
Der erste ist, dass jede Stufe etwas kostet, das sich nicht in Zahlen ausdrücken lässt. Ein Wannenbrett heißt: kein Bad mehr. Für jemanden, für den das warme Wasser die einzige Stunde des Tages ohne Schmerzen ist, ist das kein technischer Umstieg, sondern ein Verlust. Wer das übergeht, bekommt Widerstand und versteht ihn nicht.
Der zweite ist, dass Zustände schwanken. Wer im Winter unsicherer ist als im Sommer oder nach einer Operation vorübergehend schwächer, trifft mitten in einer schlechten Phase eine Entscheidung, die für Jahre gilt. Ein paar Wochen abzuwarten und dann zu entscheiden, ist in diesem Fall vernünftig.
Der dritte ist, dass eine Stufe auch zu hoch sein kann. Ein Gerät, das mehr abnimmt als nötig, baut genau die Fähigkeiten ab, die noch da sind. Das ist keine Vermutung aus der Reha-Literatur, sondern Alltagsbeobachtung: Was man nicht mehr tut, kann man nach Monaten nicht mehr.
Dasselbe gilt in die andere Richtung, und deshalb ist die Warnung keine Empfehlung zum Warten. Wer eine Bewegung nur noch unter Anstrengung schafft und sie deshalb meidet, verliert sie ebenso. Der Unterschied zwischen sinnvoller Unterstützung und zu viel Abnahme lässt sich nicht aus einem Text bestimmen, sondern nur an der Person — das ist genau die Stelle, an der eine Beratung mehr leistet als jede Liste.
Aus beiden Listen zusammen folgt eine Haltung und keine Regel: Die nächste Stufe früh kennen, sie spät nehmen, und den Zeitpunkt an etwas Beobachtbarem festmachen statt an einem Gefühl. Wie so ein beobachtbarer Punkt aussieht, steht im nächsten Abschnitt.
Drei Fragen, die die Stufe bestimmen
Die folgenden drei Fragen lassen sich ohne Fachwissen beantworten, und sie ordnen die Situation einer Stufe zu. Sie ersetzen keine Beratung; sie sorgen dafür, dass ein Gespräch nicht bei null anfängt.
- Kommt die Person aus eigener Kraft vom Wannenboden hoch, wenn sie sich an einem festen Punkt in Hüfthöhe festhalten kann? Wenn ja: Stufe eins genügt.
- Kommt sie aus einer Sitzhöhe von etwa 57 Zentimetern hoch — also von einem gewöhnlichen Stuhl? Wenn ja, aber vom Wannenboden nicht: Stufe zwei.
- Kann sie über den Wannenrand steigen, wenn sie dabei sitzt und sich nur die Beine heben muss? Wenn nein: Es geht um den Ortswechsel, also Stufe drei, oder um Stufe fünf.
Die zweite Frage ist die brauchbarste, weil sie sich an jedem Küchenstuhl prüfen lässt und nichts mit dem Bad zu tun hat. Eine übliche Sitzhöhe liegt bei 45 bis 48 Zentimetern, ein Wannenrand bei 55 bis 60 — wer vom Stuhl ohne Aufstützen hochkommt, schafft die Randhöhe in aller Regel auch.
Wer die Probe macht, sollte sie zweimal machen: einmal morgens und einmal abends. Die Kraft schwankt über den Tag, und bei vielen ist sie abends um 10 bis 20 Prozent geringer. Gebadet wird meistens abends, und die Entscheidung gehört deshalb an der schwächeren Tageszeit getroffen.
Sinnvoll ist außerdem, die Probe ohne Armlehnen zu machen. Ein Stuhl mit Lehnen nimmt über die Arme einen erheblichen Teil der Last auf, und in der Wanne gibt es keine Armlehnen. Wer von einem Stuhl ohne Lehnen aus 46 Zentimetern Höhe aufsteht, hat die Bewegung geprüft, um die es geht.
Die dritte Frage trennt zwei Lösungen, die sich sonst ähnlich anfühlen. Wer im Sitzen die Beine über einen Rand von 57 Zentimetern heben kann, kommt mit Brett oder Drehsitz weiter. Wer das nicht kann, dem hilft auch das beste Brett nicht, und dann steht entweder der Ortswechsel an oder das Gerät, das die Bewegung übernimmt.
Eine vierte Frage kommt hinzu, wenn jemand hilft: Kann die helfende Person das durchhalten? Ein Mensch von 70 Kilogramm, der beim Aufrichten mit 20 bis 30 Prozent seines Gewichts gestützt werden muss, verlangt 140 bis 210 Newton über mehrere Sekunden, und das mehrmals pro Woche. Das ist die Stelle, an der eine höhere Stufe nicht der Person hilft, sondern denen, die sie unterstützen.
Ergibt die Antwort eine Stufe, die nicht die erste ist, heißt das nicht, dass der Griff überflüssig wird. Auf jeder Stufe bleibt ein Haltepunkt nützlich, und die Untergruppe der Sicherheitsgriffe ist nicht zufällig die größte der ganzen Produktgruppe.
Was ein Wechsel an Zeit kostet
Über Beträge sagen wir hier nichts — sie ändern sich, und sie hängen vom Einzelfall ab. Über Zeit lässt sich mehr sagen, und Zeit ist bei dieser Entscheidung die knappere Größe.
- Stufe eins, mobiler Griff: Kauf oder Verordnung, Anbringen in zehn Minuten, Prüfroutine über vier Wochen.
- Stufe zwei, Brett oder Sitz: Passung zum Wannenrand vorher prüfen; das Einsetzen dauert Minuten, die Umgewöhnung Wochen.
- Stufe drei, Duschhilfe: Ein Hocker ist sofort einsatzbereit; ein Wandsitz verlangt eine tragfähige Wand und eine Bohrung.
- Stufe drei mit Umbau: Eine bodengleiche Dusche ist eine Baumaßnahme mit Planung, Handwerkerterminen und einem anderen Kostenträger.
- Stufe fünf, Lifter: Passung zur Wanne prüfen, Verordnung, Lieferung, Einweisung — der längste Weg der fünf.
Der Unterschied zwischen der zweiten und der vierten Zeile ist der größte in dieser Liste. Ein Hocker steht am selben Tag in der Dusche; eine bodengleiche Dusche gibt es frühestens in Wochen und nach einer Entscheidung, die das Bad dauerhaft verändert. Zwischen beiden liegt keine Stufe, sondern ein Rechtskreis.
Dazwischen liegt außerdem ein Unterschied in der Rückholbarkeit. Ein Hocker, der nicht passt, wird weggestellt; ein Brett, das nicht passt, wird zurückgegeben. Eine bodengleiche Dusche bleibt. Bei einer Maßnahme, die das Bad für die nächsten 15 bis 20 Jahre festlegt, lohnt ein Monat Bedenkzeit mehr als bei einer, die sich in fünf Minuten rückgängig machen lässt.
Für die erste Stufe gilt das Gegenteil: Sie ist die einzige, die sich ohne jede Vorlaufzeit und ohne jede Bindung ausprobieren lässt. Ein Klemmgriff, der nicht passt, wird abgenommen und hinterlässt nichts. Genau das macht sie zu einem guten Anfang, auch wenn absehbar ist, dass sie nicht die letzte bleibt.
Wenn zwei Stufen zusammengehören
Die Treppe legt nahe, dass man auf einer Stufe steht. Tatsächlich stehen die meisten auf zweien, und das ist weder ein Widerspruch noch Verschwendung.
Die häufigste Kombination ist Griff plus Brett. Der Griff sichert den Moment, in dem ein Bein über den Rand geht, das Brett den Rest. Beide gehören unterschiedlichen Untergruppen an, beide sind einzeln gelistet, und sie behindern einander nicht — das Brett liegt quer auf dem Rand, der Griff klemmt an der Längsseite daneben.
Platz ist dabei selten das Problem. Ein Brett liegt quer und nimmt 20 bis 25 Zentimeter der Wannenlänge ein; ein Klemmgriff sitzt an der Längsseite und ragt 14 bis 25 Zentimeter über den Rand. Bei einer Wanne von 170 Zentimetern bleiben damit rund 145 Zentimeter frei, und die beiden Geräte berühren einander nicht.
Die zweithäufigste ist Griff plus Duschhilfe. Wer im Sitzen duscht, steht am Anfang und am Ende trotzdem, und dafür ist ein Wandgriff neben der Dusche die naheliegende Ergänzung. Hier zeigt sich die Ortslogik der Produktgruppe noch einmal: An der Wand am Waschbecken ist ein Stützgriff gelistet, an der Wanne festgeschraubt nicht.
Die dritte Kombination ist seltener und ergibt trotzdem Sinn: zwei Griffe an verschiedenen Stellen. Einer am Rand für den Übertritt, einer an der Wand für das Aufrichten. Sie unterstützen zwei verschiedene Bewegungen und müssen weder dieselbe Bauart noch denselben Hersteller haben.
Eine vierte, die kaum jemand erwägt: Griff plus Stufe. Ein rutschfester Tritt von 10 bis 15 Zentimetern Höhe vor der Wanne verkleinert den zu überwindenden Rand von 57 auf 42 bis 47 Zentimeter. Das Verzeichnis führt solche Tritte ausdrücklich nicht — die Abgrenzung der Produktgruppe zählt Fußbänkchen und Trittstufen ausdrücklich zu den Gebrauchsgegenständen. Wirksam sind sie trotzdem, und sicher nur, wenn sie wirklich nicht rutschen.
Was dabei zusammenpassen muss, ist nicht das Gerät, sondern die Reihenfolge der Bewegungen. Wer den Ablauf einmal langsam durchgeht und an jeder Stelle fragt, woran sich hier eine Hand hält, findet die Lücken zuverlässiger als jede Produktliste.
Ein einfaches Verfahren dafür: den Ablauf einmal vollständig aufschreiben, von der Badezimmertür bis zurück in den Flur, in acht bis zwölf Schritten. An jedem Schritt steht dann entweder ein Haltepunkt, eine Sitzgelegenheit oder nichts. Die Stellen mit nichts sind die Lücken, und sie liegen fast nie dort, wo man sie vermutet — bei den meisten Abläufen liegt die kritischste Stelle beim Verlassen der Wanne mit nassen Füßen.
Was die Wohnung dazu sagt
Drei der fünf Stufen setzen etwas voraus, das nicht am Menschen hängt, sondern am Bad. Diese Voraussetzungen gehören geprüft, bevor eine Stufe überhaupt zur Debatte steht.
Stufe zwei braucht einen Wannenrand, der ein Brett trägt, und eine Wannenbreite, die zur Brettlänge passt. Stufe drei braucht eine Dusche oder Platz, eine zu bauen. Stufe fünf braucht eine Wanne, in die der Lifter passt, und einen Bodenbereich davor, auf dem jemand stehen kann.
Für jede dieser Voraussetzungen gibt es ein Maß. Für das Brett die Wannenbreite außen, üblicherweise 70 bis 75 Zentimeter. Für die Dusche eine freie Fläche von mindestens 90 mal 90 Zentimetern, besser 120 mal 120. Für den Lifter die Innenlänge und die Innenbreite der Wanne am Boden, weil er dort steht und nicht am Rand.
Die Baunorm für barrierefreie Wohnungen nennt dafür Planungsmaße: eine Bewegungsfläche von 120 mal 120 Zentimetern vor der Wanne, in rollstuhlgerechter Ausführung 150 mal 150. Sie verlangt außerdem, dass die Wände bauseits so ausgebildet werden, dass Stütz- und Haltegriffe im Bereich von Dusche und Badewanne nachgerüstet werden können. In einem Bestandsbad gilt das alles nicht — es ist trotzdem ein brauchbarer Maßstab dafür, was gebraucht wird.
Und ein Punkt, der regelmäßig übersehen wird: Der Weg ins Bad gehört dazu. Eine Tür von 70 Zentimetern lichter Breite lässt einen Rollator nicht durch, und eine Schwelle von 3 Zentimetern ist für manche schwerer als der Wannenrand dahinter. Wie sich das ausmessen lässt, steht im Beitrag über den Rollator in der Wohnung.
Was dieser Beitrag nicht entscheidet
Er entscheidet nicht, welche Stufe im Einzelfall richtig ist. Das hängt an Dingen, die wir nicht kennen und nicht beurteilen können, und es gehört in ein Gespräch mit Menschen, die die Situation sehen — Hausarztpraxis, Pflegeberatung, Sanitätshaus.
Die Ordnung der fünf Stufen nach Eingriffstiefe ist unsere und steht so nicht im Verzeichnis. Man kann sie anders legen: Wer die Wanne für unverzichtbar hält, wird den Ortswechsel für tiefer halten als den Lifter. Wir haben nach dem geordnet, wie viel ein Gerät von der eigenen Bewegung übernimmt, und benennen das als Setzung.
Die Belegungsquoten sind ein grober Hinweis und kein Marktanteil. Eine geräumte Nummer sagt nichts darüber, wie oft ein noch gelistetes Produkt verordnet wird, und ein Hersteller kann mehrere Nummern für Varianten desselben Geräts halten. Die 16 Prozent bei den Liftern sind deshalb ein Anlass zur Nachfrage und kein Urteil.
Und die Zahlen sind eine Momentaufnahme. Zwischen der letzten Fortschreibung vom Oktober 2025 und unserem Abruf im September 2026 liegen elf Monate, in denen Einträge hinzugekommen und weggefallen sein können. Eine neue Fortschreibung verschiebt die Werte sprunghaft, und wer diesen Text in einem Jahr liest, sollte die Quoten als Größenordnung und nicht als Stand lesen.
Nicht behandelt haben wir alles, was jenseits der Produktgruppe 04 liegt: Pflegebetten, Transferhilfen, Umsetzhilfen. Sie gehören zu anderen Produktgruppen mit eigenen Anforderungen, und sie lösen andere Aufgaben als den Weg in die Wanne und wieder heraus. Fehler in unseren Angaben sammeln wir in der Liste der nachgetragenen Korrekturen; wie wir arbeiten, steht in unseren Redaktionsregeln, und der Umgang mit Produktlinks ist gesondert erklärt.
Woher diese Zahlen stammen
Die Struktur der Produktgruppe — fünf Untergruppen, ihre Namen und die Namen der fünfzehn Produktarten — stammt aus der Fortschreibung vom 15. Oktober 2025. Aus ihr stammen auch die Anforderungen, die für die Untergruppen gelten, und der Hinweis, dass bei den Liftern eine eigene Norm zur Dauerfunktionstüchtigkeit herangezogen wird.
Die Zahlen zu belegten und geräumten Nummernplätzen haben wir am 24. September 2026 selbst erhoben, und zwar über die Produktlisten des Verzeichnisses, Untergruppe für Untergruppe und Seite für Seite. Jeder Platz wurde über seine Produkt-Kennung seiner Produktart zugeordnet und danach als besetzt oder geräumt gezählt.
Die Planungsmaße stammen aus der Baunorm für barrierefreies Bauen in Wohnungen, die Aussage zum zweiten Rechtskreis aus § 40 Absatz 4 SGB XI. Alle Fundstellen mit Abrufdatum finden sich unten im Quellenverzeichnis.
Eine Einschränkung zur Methode: Wir haben jede Seite der Produktlisten einmal geladen und ausgewertet. Zwischen zwei Abrufen kann sich der Bestand ändern, und eine Fortschreibung verschiebt Zahlen sprunghaft. Wer die Auszählung an einem anderen Tag wiederholt, wird andere Werte finden — die Größenordnungen sollten bleiben.
Erhoben haben wir außerdem, wie viele Hersteller hinter den Einträgen stehen — dazu wurde für jeden der 444 belegten Plätze die Produktseite geöffnet und das Feld Hersteller ausgelesen. Das Ergebnis steht im Abschnitt über die Anbietervielfalt und dreht die Lesart nach Eintragszahl an einer Stelle um.
Was als Nächstes zu klären ist
Steht die Stufe fest, stehen zwei Fragen an, und beide sind in diesem Themenbereich behandelt.
Wenn es bei Stufe eins bleibt
Dann geht es um die Bauart, die Maße und den Einbau. Den Anfang macht das Ausmessen, danach kommt der Einbau und die Prüfroutine.
Wenn eine höhere Stufe ansteht
Dann lohnt der Blick in den Nachbarbereich. Für das Sitzen im Bad steht der Duschhocker im Überblick bereit, für das Aufstehen am WC der Themenbereich Erhöhungen am WC. Für den Weg dorthin gibt es die Beiträge über Gehstöcke und ihre Bauarten und, wenn das Sitzen insgesamt zum Thema wird, das Keilkissen im Überblick. Die ganze Rubrik sammelt Beiträge rund um das Bad, angrenzende Themen finden sich unter Themen zum Wohlbefinden.
Zwölf Fragen zu den Stufen
- Was kommt nach dem Badewannengriff?
- Die Produktgruppe 04 führt fünf Untergruppen. Nach dem Griff folgen Badewannensitze, dann Duschhilfen, dann Badewanneneinsätze und schließlich Badewannenlifter.
- Wie viele Nummernplätze hat die Produktgruppe 04?
- 623, davon 444 belegt und 179 geräumt. Das entspricht einer Belegung von 71 Prozent, Stand unserer Auszählung vom 24. September 2026.
- Welche Untergruppe ist die größte?
- Die Sicherheitsgriffe und Aufrichthilfen mit 291 Nummernplätzen und 236 belegten Einträgen. Allein 215 davon entfallen auf Stützgriffe für Waschbecken und Toiletten.
- Warum sind so wenige Badewannenlifter gelistet?
- Von 67 Nummernplätzen sind 56 geräumt, belegt sind 11. Das sind 16 Prozent gegenüber 71 Prozent im Mittel der Produktgruppe. Über die Gründe sagt das Verzeichnis nichts.
- Was bringt ein Wannenbrett?
- Es verlegt die Sitzhöhe vom Wannenboden auf Randhöhe, also von etwa 17 auf etwa 57 Zentimeter. Das Aufstehen entspricht danach dem von einem gewöhnlichen Stuhl.
- Worin unterscheiden sich die Badewannensitze?
- In zwei Merkmalen: Rückenlehne und Drehbarkeit. Das Verzeichnis führt Bretter mit 39 Plätzen, Sitze ohne Lehne mit 14, mit Lehne mit 19 und drehbare mit Lehne mit 30.
- Wie groß ist die Untergruppe der Duschhilfen?
- 153 Nummernplätze, 120 davon belegt. Sie führt sechs Produktarten, von denen fünf besetzt sind; die größte sind die Duschstühle mit 45 belegten Plätzen.
- Was ist eine Badeliege?
- Ein Einsatz, der in die Wanne gesetzt wird und eine Person oberhalb des Wannenbodens in halb liegender Haltung trägt. Die Produktart führt zehn Plätze, neun davon belegt.
- Welche Stufe passt zu welcher Situation?
- Als grobe Orientierung: Wer vom Wannenboden mit Haltepunkt hochkommt, bleibt bei Stufe eins. Wer von einem Stuhl hochkommt, aber nicht vom Wannenboden, ist bei Stufe zwei.
- Lassen sich zwei Stufen kombinieren?
- Ja, und das ist der Regelfall. Griff und Wannenbrett gehören verschiedenen Untergruppen an, sind einzeln gelistet und behindern einander nicht.
- Wer zahlt einen Badumbau?
- Bauliche Maßnahmen sind keine Hilfsmittel. § 40 Absatz 4 SGB XI sieht dafür Zuschüsse der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen vor; Voraussetzung ist ein Pflegegrad.
- Wie viele Hersteller stehen hinter den Einträgen?
- 61 für die ganze Produktgruppe, also 7,3 Einträge je Anbieter. Die mobilen Badewannengriffe kommen auf 10 Einträge von 9 Herstellern, die Stützgriffe auf 215 von 25.
- Wie viel Platz braucht das Bad?
- Die Baunorm nennt eine Bewegungsfläche von 120 mal 120 Zentimetern vor der Wanne, in rollstuhlgerechter Ausführung 150 mal 150 Zentimeter. In Wohnungen dürfen sich Bewegungsflächen überlagern.
Quellen
- [01]GKV-Spitzenverband, Fortschreibung Produktgruppe 04 Bade- und Duschhilfen, 15.10.2025 · abgerufen am 24.09.2026
- [02]Hilfsmittelverzeichnis, Produktliste der Untergruppe 04.40.05 · abgerufen am 24.09.2026
- [03]Hilfsmittelverzeichnis, Produktliste der Untergruppe 04.40.01 Badewannenlifter · abgerufen am 24.09.2026
- [04]GKV-Spitzenverband, Hilfsmittel: Verzeichnis, Verträge und Qualitätssicherung · abgerufen am 24.09.2026
- [05]§ 33 SGB V, Hilfsmittel · abgerufen am 24.09.2026
- [06]§ 40 SGB XI, Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen · abgerufen am 24.09.2026
- [07]DIN 18040-2, Maße für Bad und WC in barrierefreien Wohnungen · abgerufen am 24.09.2026
Änderungen an diesem Beitrag
- Nachtrag eingelöst: Für alle 444 belegten Nummernplätze der Produktgruppe 04 das Herstellerfeld ausgelesen. 61 Hersteller insgesamt; die größte Produktart hat die geringste Anbieterdichte, ein Unternehmen hält 77 der 215 Stützgriffe.
- Erstveröffentlichung. Alle 623 Nummernplätze der Produktgruppe 04 ausgezählt und nach Untergruppe und Produktart aufgeschlüsselt; dabei die Belegung der Badewannenlifter mit 11 von 67 Plätzen ermittelt.